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Foto-Story : Montage einer Richel-Halle Richel-Montagebilder

Foto-Story : Montage einer Richel-Halle

Update Juli 2011 :
Seit Mitte des Jahres 2010 verwenden wir nur noch die Rohrbögen des neuen OV-90-Systemes.
Diese sind 2,4x stabiler als die alten OV-60-Profile.  In der Konstruktion der Halle hat sich daher ein kleines bisschen verändert, was die "Fotostory" vom heutigen Aufbau unterscheidet, zB. Das System der Pfetten ist nun weg von der durchgehenden 2m-Pfette und zur kurzen Pfette, entsprechend dem Binderabstand,  geworden.  Wenn wir Bilder davon haben, pflegen wir diese hier ein.


So einfach ist die Montage einer Richel-Halle. Diese Seite ersetzt NICHT die von uns mitgesendete Bedienungs und Montageanleitung, sie soll Ihnen vielmehr die Angst nehmen, eine solche Halle selber zu montieren.
Es ist wirklich so einfach, wie es aussieht.
Dennoch entsenden wir gerne auf Anfrage einen Richtmeister oder Richtmeister + zweiten Mann, die sie und Ihre Mannschaft bei der "Hand nehmen" und bei der Montage begleiten. Preis auf Anfrage hierfür.
Die Bilder (es sind 31 ) benötigen ein wenig Download-Zeit --- bitte nicht verzweifeln.

 


Die Fotos entstanden bei der Montage bei Heers & Brockstedt in Neumünster.
Danke für die herzliche Aufnahme dort --Es hat uns sehr viel Spass gemacht.
Die Halle wurde dort auf L-Steine aufgesetzt. In unserem Lieferprogramm sind
ebenfalls beliebig hohe Kombinationen (1,80m, 2,40m, 3,00m = Giebelhöhe 7-8 m !!)
aus Multibloc-Steinen und Allzweckhalle -- statisch geprüft mit Prüfstatik -- lieferbar.

Vorneweg : Häufig gestellte Fragen :

Wieviele Menschen benötige ich zur Montage ? --> 4, besser 5-6

Was für Werkzeug ? -->

Mitgeliefert wird alles an Kleinteilen : Schrauben, Seile, sogar Bits für Akku-Schrauber. Und ein Reparaturset für die Folie. Genügend Schellen .... es bleibt nach der Montage nur wenig übrig.

Sie benötigen

  • (gute) Akkuschrauber, wenigstens einen, mitgeliefert für den Akkuschrauber werden Bits für die selbstbohrende Schrauben mit Kreuzschlitzkopf oder Sechskantmutter
  • möglichst viele 13er Ring und Maulschlüssel, Ratsche mit 13er Nuss ...
  • alle Verschraubungen sind M8 bzw 13er Sechskantschrauben
  • Gummi-Hammer / Karosseriehammer mit 300-500gr (siehe Foto)
  • Wasserwaage, Maßband, Zollstock, Eisensäge, scharfe Messer, ein Feuerzeug um Nylonschnüre zu verschweissen
  • Arbeitssicherheitskleidung (Sicherheits-Schuhe,Helm,  Lederhandschuhe etc) brauche ich hier nicht zu sagen, ist ja wohl normal !
  • Arbeitsbühne, oder Mannkorb für Gabelstapler (TÜV !!) mit der man auf der Giebelhöh arbeiten kann. Achtung : Die Bühne muss auf dem Untergrund problemlos fahren können.
  • Sicherheitsbestimmungen beachten
  • Gabelstapler / "Manitou" , Radlader mit Gabel  --irgendwas, womit schwere Sachen HOCHgehoben werden können .... ÜBER die Giebelhöhe der Halle.

 

... und dann: Los geht's

Man fängt an, in dem man im richtigen Abstand die Füße setzt. Die Maßkette findet sich in der Aufbauanleitung.

Mit einer Pfette kann man den Rasterabstand festlegen und vereinfacht anzeichnen/ bohren.

 

Update 2011:

Hier ist der Unterschied zu der aktiuellen OV90-Halle : Die Pfetten sind nicht mehr durchgehend, sondern kurze Teilstücke, welche zwischen die patentierten geschweissten Kreuze gestekct werden .... (siehe Aufbauanleitung .... ) -- also hier nimmt man dan einen Zollstock, mit dem man auf einer gespannten Schnur das Rastermaß von 50cm, 75cm oder 1,00m ausmisst und absteckt. 

 


 

 

So kommt (derzeit) die Halle an. Dazu gibts einen Karton mit Folien und einen weiteren für die Klein-teile.

Die Folien NICHT voreilig entpacken, weil diese so gefaltet sind, das sie einfach zu montieren sind.

Die Bögen werden lose auf den Boden zurecht gelegt, das vereinfacht das Zusammenstecken.

Da, wo blau-rote Farbe ist, ist der Giebel. Dort fängt man auch an, zuerst zusammen zu stecken.

Hilfreich: Zwei Leute, drei Leute stecken zusammen ....

... Drei Leute stecken die Bögen zusammen, drei Leute tragen die gesteckten Bögen zu den Füssen der Halle  und stecken auf.

Herr P. wendet diese Methode an ....  jeder so, wie er mag.

Erst aufsetzen, DANN einstecken, dann die andere Seite aufstecken. Dieses sollte immer zu zweit gemacht werden, der dritte im Bunde hält den Bogen senkrecht.

Wenn alle Bögen aufgesteckt sind, die Pfetten zurecht legen. Wichtig : Die Einzelstücke sollten immer überlappen, das "kein Bogen ausklappen kann"

Das ist das Pfetten-Endstück  mit Schraubloch, welches wie unten von "Klaus" mit Schelle ange-
schraubt wird

Mit den patentierten Schellen -- es macht "klipp" beim Anbringen -- ist die Pfettenmontage kein
Problem -- hierzu den Akkuschrauber verwenden, spart jede Menge Zeit

Beim Zusammenstecken der Pfetten darauf achten, das diese "dicht" gesteckt werden. Danach sofort
mit selbstbohrender Sicherungsschraube verschrauben

Wenn alle Pfetten gesetzt sind, wird die untere Klemmleiste entlang der Fusspunkte angebracht. Hier wenigstens 5 Zentimeter nach unten Platz lassen, das brauchen wir später zum Spannen, die Klemmleiste wird bündig mit dem Giebel-Bogen abgesägt.

Dann die Giebel anbringen. Die Sicherungsschrauben NOCH NICHT setzen, da damit der Giebel später gespannt werden kann. Dann wird diese Querstrebe (mit Folie dran) runtergeschlagen.

Norbert spannt hier die Hilfsschnüre über den Bogen, über die später die Dachfolie rutschen soll,
damit diese nicht zwischen die Bögen rutscht.

Die Giebelfolie wird zunächst mir nur zwei oder drei Seilwindungen festgemacht, weil der Torrahmen angepasst werden muss. (siehe unten). Vor Folie Anfassen unbedingt Hände waschen, weil sonst
ewig (fettige) Finger auf der Folie sind. !!! Die Folie hat eine "Mitten-Markierung".

Wenn der Torrahmen festgezurt ist (TOR ZU LASSEN!!) und verspannt ist, dann kann der Giebel
weiter hoch gezogen werden und richtig verspannt werden. Tor erst öffnen, wenn Giebel richtig verspannt.

Folie des Giebels straffen und Klemmleiste einbringen. Achtung : So wie hier mit dem Fuss könnte die Folie, beispielsweise auf  Schotter,  Schaden nehmen ... Vorsichtig arbeiten.

Kleimmleiste einbringen und nachher (ohne Foto) Giebel Querstrebe mit vorsichtigen Hammerschlägen nach unten drücken. Dadaurch wird Giebel gespannt. DANN selbstbohrende Sicherrungssschrauben einbringen.

Die Dachfolie wird mit einem Gabelstapler ÜBER den Tunnel gefahren und wird auch von entfaltet. Der Grund: Die "Punktlast" der Folie ist für den Giebel Punkt zu schwer, wenn sie entrollt ist, kann der Bogen  erst die Last tragen.

Beim Abrollen darauf achten, das die Folie paralell zum Bogen läuft, sonst wickelt sich die Folie schief
ab und macht sehr viel Arbeit.

Ausrichten der Folie. Der Logo-Aufkleber, von vorne bzw hier von oben zu sehen, markiert auf dem Giebel die Mitte. Daran kann man dies sehr gut abschätzen.

Folie nun über das gesammte Tunnelprofil ziehen. Dabei gilt : Je mehr Hände anfassen, um so ein-
facher ist es. Hier sind die Hilfsschnüre nicht weit genug auseinander. Es hätten hier noch zwei mehr sein können.

Am Ende um klappen und das Stahlseil einführen. Das wird später zum verspannen benötigt.

Klemmleiste andrücken (zu zweit), glattstreichen, einschlagen.

So ist die Halle ungespannt.

Nach Herunterschlagen sind die Schellenverschraubung nachzuziehen und nun mit der kleinen
Schraube (M6-Sechskant oder Kreuzschlitz) zu sichern. Diese geht durch den Fuss durch und sichert somit Fuss und Halle zusammen.
Alle anderen Füsse sind, nachdem diese Verschraubung hersgestellt worden ist, ebenfalls
durch die Schrauben zu sichern.

 

So sieht die Halle gespannt aus. Der Kunde hatte hier selber die Giebelfolien verlängert, damit der
Giebel trotz untergestellte Steine zu ist.

Sonderwunsch des Kunden : Beiges Tor zu grüner Halle .... gibt, wie man sieht, genügend Licht, um
mit Tageslicht auszukommen. Gute Idee.

FERTIG !!

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